11   678
0   26
0   28
0   3
0   1
0   1
0   1
0   1
0   1
0   2

Was ich über Social Media gelernt habe

Hallo meine Lieben,

Ich möchte heute mal wieder über ein persönlicheres Thema reden. Wie die meisten von euch wahrscheinlich schon wissen, bin ich sehr aktiv auf Social Media, da das ganze auch mein Beruf ist. In den 3-4 Jahren, in denen ich das nun mache, habe ich so einiges gelernt… Social media hat nicht nur Sonnenseiten, obwohl es oft so aussieht. Ich möchte in diesem Blogpost überhaupt nicht meckern, denn ich habe wirklich den tollsten Job der Welt. Aber gerade falls ihr auch in dem Bereich arbeiten wollt, solltet ihr diese Dinge vorher wissen.

You‘re just a number

Gerade wenn es um Verhandlungen über Kooperationen geht oder leider oft auch auf Events, bist du bloß eine Zahl. Wie viele Leute folgen Dir? Wie hoch ist deine Engagement Rate? Das sind die beiden wichtigsten Kritierien, oft wichtiger als dein Charakter, deine Werte oder dein Aussehen. Du wirst sehr schnell aufgrund dessen bewertet und damit musst du klarkommen.

 

People will forget that you‘re a real person

Wie ihr vielleicht schon in meinem „40.000 Meinungen“ Blogpost gelesen habt, ist das ein Thema was mich sehr beschäftigt. Viele Leute vergessen, dass du ein echter und normaler Mensch bist, mit echten Gefühlen und ebenso großen Problemen wie sie selbst. So wird Kritik und Meinung schnell kund getan und auch die ein oder andere Beleidigung und das so manche Urteil wird schnell geteilt. Das ist wirklich super super schade, aber wohl nicht zu ändern.

 

You can‘t just „take a day off“

Oh ja… das stimmt. Sich einen Tag freinehmen ist ein Grund der Unmöglichkeit. Selbst auf Reisen und im Urlaub musst du permanent präsent sein und Content produzieren. Manche Projekte sind unter der Woche nicht machbar, somit arbeitest du auch am Wochenende. Die Industrie ist schnelllebig und du musst stets am Puls der Dinge sein. Du hast keine festen Arbeitszeiten, kein Wochenende und kein Feierabend. Du arbeitest ständig und kannst Spaß teilweise vermutlich nicht mehr von Arbeit trennen. Wenn du keine Storys, regelmäßige Postings oder Interaktionen hast, rankt der Algorithmus dich runter. Somit bleibt Dir oft keine andere Wahl. Wer Blogger auf einer gewissen Stufe der Professionalität werden möchte, sollte sich dem bewusst sein.

It is not real 

All das was du da postest, ist nicht real. Du darfst niemals dein eigenes Leben offline vergessen. Was du auf deinem Profil siehst, sind zwar echte Menschen, aber das kann dir jederzeit weggenommen werden. Es besteht immer ein Risiko, dass dein Profil oder auch die ganze App (zb Instagram) vom einen auf den anderen Tag gelöscht wird. Deswegen ist es so wichtig, sich auch etwas anderes aufzubauen, wie zb eine eigene Firma, einen eigenen Blog oder auch ein zweites Standbein.

 

People fake & cheat and that’s just how it is 

Es wäre verrückt zu glauben, dass jeder hundert Prozent ehrlich handelt. Es ist vergleichbar mit dem Sport, dort wird sich gedopet. Natürlich ist es unfair aber Dir bleibt heutzutage schon gar nichts anderes übrig als es einfach zu akzeptieren und es hinzunehmen wie es ist.

 

You have to decide on which side you are

Du musst entscheiden auf welcher Seite du stehst und das jeden Tag. Regst du dich über alles was schief läuft auf, ärgerst dich über deine Like-Anzahl die gestern noch besser war, bist eifersüchtig auf den anderen Blogger der so tolle Kooperationen hat oder arbeitest du täglich an dir, siehst nicht das Problem sondern die Lösung und bleibst bei dir ohne nach rechts und links zu schauen? Es ist deine Entscheidung.

All you see is the best version of someone 

Auf Social Media wird immer gerne die beste Version von jemandem gezeigt. Aber hier darf man nicht vergessen, egal wie viel jemand teilt, er teilt niemals alles. Hinter schönen Bildern steckt ein Mensch mit Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen. Wenn also jemand permanent glücklich am Strand liegt mit einem top Body, kannst du dir zu 100% sicher sein, dass dies nicht immer der Fall ist. Du musst lernen zu verstehen, dass da mehr als nur die Oberfläche ist. Sich also wegen der Oberfläche fertig zu machen, ist also absolut nicht nötig.

 

It‘s a huge industry and you have to cope with that 

Heutzutage ist Social Media nicht mehr nur ein Netzwerk in dem man Dinge teilt, sondern eine riesige Industrie. Tausende Jobs sind dadurch entstanden und es wird eine riesige Menge Geld verdient. Du musst damit klar kommen, dass es ein richtiger Job ist und kein Larifari. Die Industrie ist hart, schnell und oberflächlich und das muss Dir klar sein.

 

Regardless what you say – people will judge you for it 

Der wohl wichtigste Punkt. Da draußen sind so so so viele Menschen mit verschiedenen Ansichtspunkten, die du nicht verändern kannst. Egal was du tust oder machst oder sagst, ich kann dir garantieren, dass es immer mindestens eine Person gibt, die das nicht toll findet. Das ist manchmal ziemlich hart weil egal wie viel positives Feedback du bekommst, dich das negative doch immer ein kleines bisschen trifft. Du musst lernen da drüber zu stehen, wissen wann sich eine Diskussion lohnt (fast nie) und wie du auf manche Sachen reagierst oder auch nicht reagierst.

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

*